Uluru – Teil 2

Es ging noch zeitiger…heute wollten wir zum Sonnenaufgang an den Felsen von Kata Tjuta sein. Da man dorthin noch 50km fährt, standen wir 5.27Uhr am Nationalparkeingang. 5.30Uhr öffnet dieser, aber die Frau ließ uns die drei Minuten eher schon rein. Wir waren also heute die Ersten ;). Das änderte ich auf der Viewing-Plattform nach und nach…es kamen viel zu viele Leute. Und hier war es wie am ersten Abend: die Farbspiele am Uluru waren beeindruckender als an den Kata Tjuta. Es mag allerdings auch daran gelegen haben, dass die Sonnenstrahlen nicht so recht bis hierher kamen…es war wieder bewölkt.
Das zog sich leider auch fort, als wir den Walk durchs Valley of the winds begannen. Dieser führte uns in drei Stunden durch einen kleinen Teil der 36 roten „Steinköpfe“ immer mit tollen Aussichten auf das rote Gestein, Schluchten und weite Ebenen. Um einen der Köpfe liefen wir drumrum. Weil es noch vor Mittag war und wir bis zum Sonnenuntergang hier bleiben wollten, machten wir noch den Spaziergang in die Walpa Gorge. Auch hier fehlte leider die Sonne…dafür gab es wieder Fliegen ohne Ende. Wir vertrieben uns die Zeit bis zum Sonnenuntergang mit lesen, schlafen, essen und stellten dann ernüchtert fest, dass es keinen Sonnenuntergang geben wird. Es war nun so bewölkt, dass gar keine Sonnenstrahlen durchkommen würden und so brachen wir vorzeitig unsere Zelte ab und fuhren zurück.

Da wir das Ticket ja erst Mittags gekauft hatten, durften wir heute Vormittag noch einmal eintreten bzw. -fahren. Wir waren auch recht zeitig dran…heute beim Sonnenaufgang am südlichen Punkt. Wir vervollständigten damit unsere Sonnenaufgangs- und -untergangsstandpunkte. Da das der typische Aussichtsplatz für den Aufgang ist, tummelten sich hier bald Unmengen an Leuten. Durch die immer noch anhaltende Bewölkung wurden wir allerdings ein wenig enttäuscht. Es dauerte etwas länger, bis die Sonne an den Uluru strahlte und so war sie nicht mehr ganz so rot. Trotzdem war es sehr schön und saukalt…wir aßen im Camper Frühstück, damit wir wieder auftauten.
Doch damit nicht genug vom Uluru…wir starteten noch den Base Walk. Einmal um den Uluru in 10.6km. Das dauerte bei uns drei Stunden und wir bekamen ständig neue Anblicke rund um den roten Felsen. Einige Gebiete darf man nicht fotografieren, weil es heilige Stätten der Anangu sind, aber es gab trotzdem genug zu entdecken. Nun war es fast Mittag und wir hatten alles gesehen und entdeckt, was wir wollten, dass es Zeit war, dem Uluru dem Rücken zu kehren.
Wir sind viele tausend Kilometer gefahren, um ins rote Zentrum zu kommen und den Uluru und Kata Tjuta zu sehen und wir wurden nicht enttäuscht!

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