Chiang Mai 2

Unser letzter Tag in Chiang Mai war gefüllt mit Actionsport. Wir standen 6:30Uhr parat, um 7Uhr abgeholt zu werden. Wir wurden eine Stunde aus der Stadt gebracht und waren im Grünen. Chiang Mai bietet die vermutlich größte Dichte an Ziplines, die die Welt je gesehen hat. Wir hatten uns für die mit den meisten Plattformen und den längsten Ziplines entschieden: Dragon Flight. Mit ca. 15 weiteren (fast ausschließlich Asiaten) Touristen bestiegen wir die erste Plattform und bekamen eine kleine Einweisung von einem der Guides. Man konnte eigentlich nicht viel verkehrt machen, da man nichts außer das Fliegen allein machen durfte ;). Alle Sicherheitsvorkehrungen wurden von einem der überall anwesenden Guides übernommen. Wir konnten uns also auf die viiielen Ziplines konzentrieren und schwebten an ihnen bis zu 600m am Stück durch den Dschungel. Zwischendurch gab es ein paar Balancierübungen und insgesamt drei Abseilen. Das bereitete mit am meisten Probleme, da das Abseilen eigentlich im Ablassen bestand. Das heißt, den Start, die Guckrichtung und vor allem das Tempo wurden nicht von mir selber bestimmt. Um den Spaß- und Kreischfaktor zu erhöhen, wurden die Leute ruckartig fallen gelassen…bei mir hat’s gewirkt.
Nach 2,5h war der Spaß vorbei, es gab Essen und es ging zurück in die Stadt.
Wir ließen uns in der Stadt rausschmeißen. Wir schauten uns noch den Rest der Altstadt an (nur das, was wir noch sehen wollten…bei Weitem nicht alle 200 Tempel). Und wir fanden ein Massageetablissement, was nicht zu dunkel und rot beleuchtet war und in dem wir auch keine Massage mit Happy End bekamen. André hatte sich die Rücken-, Nacken- und Schultermassage ausgesucht, ich probierte die Thaimassage. Wir hatten ein Abteil für uns und die zwei Masseurinnen bearbeiteten uns eine Stunde lang (für unglaubliche 7Eur). Eine Weile danach hatten wir beide Muskelkater im Rücken, weil sie uns ganz schon verbogen, gezogen, gestreckt und kräftig massiert hatten. Aber ich war richtig benommen nach der Stunde und es fühlte sich gut an.
Nach dem ereignisreichen Tag stiegen wir abends in den Nachtzug nach Bangkok, um wenigstens einmal in Südostasien mit dem Zug gefahren zu sein. Erst saßen wir noch, später baute der Zugbegleiter die Liegen auf. Eigentlich hatten wir der Länge nach übereinander gelegen, da aber Andrés Rucksack zu dick für unter die Sitze war, bekam er die obere Liege und wir schliefen zusammen unten. Zur Abwechslung war die Liege lang genug und auch von der Breite her recht komfortabel.

Ein Gedanke zu „Chiang Mai 2“

  1. ihr verrückten vögel habt mittlerweilen wohl so ziemlich jedes outdoor adventure package gebucht, das es gibt zwischen hier und dort… 😉
    wieder zurück werdet ihr den täglichen arbeitsweg wohl mit einem kanu an einer zipline hängend in angriff nehmen!
    gute zeit noch! 🙂

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