Cat Ba

In Hanoi wechselten wir den Busbahnhof und warteten auf einen Bus Richtung Cat Ba. Irgendwann ging es dann los, wir stiegen noch einmal um und dann noch auf eine Fähre. Es fing an zu regnen und es lief mit großen Wasserlachen ins Boot. Wir erreichten dennoch das Ufer von Cat Ba und nach einer weiteren halben Stunde und insgesamt 5h von Hanoi erreichten wir Cat Ba City. Da wir diesmal nichts vorgebucht hatten, sprang ich durch den Regen von Hotel zu Hostel zu Hotel. Alles war extrem teuer oder ausgebucht…alle Hanoier schienen fürs Wochenende angereist zu sein. Wir nahmen das günstigste, was wir bekamen und erhielten ein Zimmer im vierten Stock mit tollem Meerblick.
Den ersten Tag erkundeten wir einen Teil der Insel an Land. Zuerst ging es mit dem Moped (ja, wir trauen uns dennoch wieder!) in den Nationalpark. Wir liefen auf den Gipfel Ngu Lam. Es waren keine Leute mehr unterwegs, so dass wir den Gipfel für uns allein hatten. Witzig war, dass der Gipfel laut Tafel tiefer lag als der höchste Punkt, den wir natürlich auch noch erklommen haben. Trotz Diesigkeit hatten wir einen tollen Rundumblick über die grünen Hügel der Insel. Wieder unten fuhren wir zur Trung Trang Höhle. Ganz am Anfang bogen wir in einen unbeleuchteten Gang ab, den wir mit unseren Stirnlampen erforschten. Wunderschön waren hier Stalagmiten, -titen, Vorhänge und Fledermäuse zu betrachten. Als wir wieder in den beleuchteten Touristenbereich kamen, war von all dem nichts zu sehen. Überall, wo Menschen hingreifen können, war alles kaputt gegrabscht. Schade … so war nur die Größe beeindruckend.
Weiter ging’s in die Hospital Cave, ein Krankenhaus, was in den Fels geschlagen wurde. Auf zwei Etagen wandelten wir in den Gängen entlang. Viel zu sehen war nicht, denn die neuen Dekopuppen saßen noch originalverpackt am Eingang.
Unser letzter Stopp in den Bergen war das Cannon Fort. Wie der Name schon sagt, befinden sich hier alte Geschützstellungen, um den Zugang zum Festland zu sichern. Von da oben hatten wir auch eine super Sicht … diesmal auch auf’s Wasser und einige der vielen Inseln.
Zum Schluss fuhren wir noch ans Wasser. Eigentlich wollten wir baden. Als wir jedoch die Massen Vietnamesen sahen, die dichtgedrängt, wie Ölsardinen am Strand und im Wasser standen, machten wir auf dem Absatz kehrt.