Battambang

Nach so viel Kultur, war mal wieder etwas anderes angesagt. Wir fuhren nach Battambang. Das Vormittagsprogramm sah den Bambootrain vor. Unser persönlicher Tuk Tuk Fahrer für den Tag brachte uns zum Bahnhof von dem ehemaligen Transportzug. Heute wird er nur noch für Touristen eingesetzt, um ein paar Dollar zu verdienen. Ca. 20 Minuten wurden wir auf krummen Gleisen in die Gegend gefahren. Am Ende warteten Stände auf uns, an denen man etwas trinken muss, äh kann…die gleiche Strecke ging es wieder zurück. Witzige Sache, nur schade, dass man sozusagen genötigt wird, etwas zu kaufen und penetrant gebettelt wird, dass man dem Fahrer ein Trinkgeld gibt.
Am Nachmittag holte unser Tuk Tuk am Hotel ab und wir fuhren Richtung Phnom Sampeu. Dort liefen wir den Berg hinauf. Zuerst kamen wir an der Killing Cave vorbei, wo Knochen von Opfern der Roten Khmer aufbewahrt werden. Vorbei an einem riesigen goldenen Buddah erreichten wir den Gipfel von Phnom Sampeu. Hier gibt es mehrere kleine Tempel, aber besser noch ist der weite Blick in die umgebende Ebene. Uns blieb allerdings nicht viel Zeit, denn die Fledermäuse warten nicht…Am Fuße des Berges gibt es eine Fledermaushöhle, aus der Millionen Fledermäuse jeden Tag am späten Nachmittag herausfliegen. Wir warteten eine ganze Weile, sahen sie aber am Höhleneingang kreisen. Nachdem immer mal eine rausflog um zu gucken, ging es auf einmal los…Der Strom der Fledermäuse flog in Richtung Felder und wollte gar nicht mehr abreißen. Wir betrachteten eine Weile das unglaubliche Naturspektakel, bevor wir zurück fuhren. Das aber nicht, ohne nochmal an den Feldern zu halten und entfernt die Schwärme der Flugtiere zu beobachten. Von Weitem sah das aus wie wabernde Bienenschwärme. Wir haben ja schon viele Fledermäuse auf unserer Reise gesehen, aber das war nochmal besonders toll.