Sydney

Wir hatten nur zwei Tage in Sydney. Und da wir nicht nochmal mit dem Auto später reinfahren wollten, „mussten“ wir alles sehen. Zuerst war die Oper dran… klar, das ist ja das Wahrzeichen von Syndey. Wir wollten auch gern eine Führung mitmachen. Aber da es günstiger war vorher online zu buchen, buchten wir in der Oper mit deren kostenlosen Internet für den nächsten Morgen. Wir drehten der Oper den Rücken und liefen immer am Ufer entlang Richtung Harbour Bridge. Von dort hat man auch einen tollen Blick auf die Oper und den Hafen. Wir cachten uns noch ein wenig durch die Innenstadt und liefen dann wieder zurück ins Hostel, weil der Tag schon wieder rum war.

Am zweiten und letzten Tag war früh die Oper angesagt. 9Uhr startete die Führung und so mussten wir schon zeitig aufstehen. (Wir liefen ja auch noch eine reichliche halbe Stunde in die Stadt.) Die Führung war sehr interessant und wir besichtigten den größeren Konzertsaal und den etwas kleineren Opernsaal. Zudem gibt es noch ca. acht kleine Säale, die auch für verschiedene Vorstellungen genutzt werden. Wir erfuhren viel Spannendes. Zum Beispiel war die Oper mit sieben Millionen Dollar veranschlagt und letztendlich waren es über 200 Millionen geworden. Ganz leicht verschätzt.Darüberhinaus hat der dänischische Architeckt nie „seine“ fertige Oper gesehen – das liebe Geld und die Regierung war schuld. Aber das kommt ja noch heute vor ;). Gestern hatten wir die Harbour Bridge ja schon angeschaut, heute liefen wir noch drüber. So hatten wir von der anderen Seite noch einen anderen Blick auf Oper, Brücke und den Hafen dazwischen. Nachmittags wollten wir ins Kino. „Der Hobbit“ stand auf dem Programm in 3D und auf der größten 3D-Leinwand, die es in einem Kino gibt. Sehr schön anzuschauen und vor allem klimatisiert ;). Den restlichen Nachmittag und Abend verbrachten wir im Darlington Harbour, einem Hafen, der zur Restaurant- und Partymeile umfunktioniert wurde. Und das Konzept funktioniert hier: überall rausgeputzte und hochgepushte Leute. Und wir mittendrin mit Fleece ;). Wir schauten uns all die ausgehwütigen Leute bei einem Cocktail an und liefen dann die Uferpromenade wieder zurück, um die Oper und die Harbour Bridge noch einmal bei Nacht zu fotografieren. Dann war die Zeit in Sydney schon wieder rum und wir flogen weiter nach Melbourne…