Fahrt Tongariro – Mt. Egmont

Für die Weiterfahrt Richtung Mt. Egmont an der Westküste der Nordinsel hatten wir uns die Desert Road ausgesucht. Sie führt sozusagen vor unserem Zeltplatz Richtung Süden und durch ein wüstenartiges Gebiet. Also eigentlich ist einfach alles vulkanisch, es wächst nicht viel und man hat die ganze Zeit Sicht auf Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu. Weiter ging es dann immer westwärts. Wir kamen am Denkmal für das Zugunglück vom 24.12.1953 vorbei, bei dem ein Zug entgleiste, weil kurz vorher die Brücke durch die Nebenwirkungen des ausgebrochenen Ruapehu, weggespült wurde. Dabei starben 151 Personen. An einem fröhlicheren Denkmal kamen wir in Ohakune vorbei. Hier steht eine große Möhre als Symbol für die Möhrenstadt Neuseelands.

Später auf unserer Reise wollten wir noch den Oberlauf es Whanganui per Kanu erpaddeln.  Den Unterlauf bis in die gleichnamige Stadt erkundeten wir deshalb mit dem Auto. Teilweise sah die Landschaft aus wie in der Sächsischen Schweiz… einfach schön mit super Aussichten.

 

Wir blieben eine Nacht in Whanganui. Den Ort erkundeten wir am nächsten Vormittag. Wir besuchten einige Sehenswürdigkeiten in der Stadt und fuhren mit dem Lift, dessen Eingang durch einen ca. 200m langen Tunnel zu erreichen ist, auf einen Hügel. André und ich fuhren noch ans Westkap der Nordinsel. So haben wir wieder einen lokaler Extrempunkt Neuseelands erreicht. Abends trafen wir uns auf einem Campingplatz südlich des Mt. Egmont wieder, den wir morgen besteigen wollten. Da es der vorletzte gemeinsame Abend war und wir beiden gleichzeitig in etwa Halbzeit unserer Weltreise hatten (:(), hatten wir Grillzeug gekauft. Leider waren die Grillstellen nicht so sehr sauber, dass wir es vorzogen, die Steaks in der Pfanne zu garen ;). Aber sehr lecker und vor allem mal was anderes als Pasta :D.