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Auckland – Tschüß Neuseeland!

Wir hatten noch zwei Tage in Auckland Zeit, bevor wir weiter nach Australien fliegen würden. Den ersten Tag ging André cachen und ich nutzte die Zeit, um den Blog voranzubringen. Ich saß sieben Stunden in der Bibliothek und schaffte einige Beiträge fertig zu machen. (aber trotzdem leider nicht alles) Am zweiten Tag liefen wir den Coast to Coast Walkway fertig, den wir mit den Mädels angefangen hatten. Wir fuhren dazu nach Onehunga an der Westküste und liefen den Weg rückwärts bis nach Auckland rein. Die Route wandelten wir ein wenig nach den Caches ab und hatten so den ganzen Tag zu tun, die Strecke von normal 16km zu schaffen. Wir erklommen dabei auch den One Tree Hill, einen bedeutenden Berg für die Neuseeländer. Nach dem Abendessen im Hostel zogen wir noch mal los zum Verdauungsspaziergang. Dabei kamen wir an schönen beleuchteten Häusern und dem Skytower vorbei.

 

Cape Reinga – Auckland

Am nächsten Tag war wieder schöneres Wetter. So fuhren wir nochmal hoch zum Kap und machten Fotos mit Sonne und blauem Himmel. Auf der gleichen Straße, die wir gestern hoch gefahren waren, fuhren wir nun wieder zurück. Diesmal machten wir aber einige Abstecher. Der erste führte uns zu den Dünen von Te Paki. Diese riesigen Sandhaufen liegen unmittelbar am Strand und man kann hochlaufen und auch mit dem Sandboard runterfahren. Das verkniffen wir uns aber bei den Preisen und wanderten nur auf eine hoch, was schon anstrengend genug war.

Weiter fuhren wir noch einmal nach Norden. Und zwar zum nördlichsten Cache Neuseelands. Der liegt nahe eines wunderbaren Strandes, was André veranlasste, ins Wasser zu springen. Von nun an ging es nur noch nach Süden.

Ich hatte vom Gumdiggers Park gelesen, den wir als nächstes besuchten. Gumdigger sind Leute (vor allem Männer), die nach dem wertvollen Kauri-Bernstein graben. Wenn Kauribäume verletzt werden, sondern sie Harz aus. Das fällt irgendwann ab und wird durch Umwelteinflüsse zu Bernstein gepresst. Das war vor allem früher sehr wertvoll, dass man große Mühe hineinsteckte, um dieses zu erhalten. Zuerst sammelte man nur die Klumpen auf, dann begann man danach zu graben. Es waren metertiefe Löcher notwendig, die man in dem Park noch sieht. Anschaulich kann man sich über das Leben und die Arbeit informieren.

Unser nächster und letzter Stopp für heute war der Ninety Miles Beach. Er ist 90 Kilometer lang und befindet sich an der Westküste. Zum Baden hat er mir nicht so sehr gefallen, aber man kann dort mit dem Auto entlangfahren. Wir machten das nicht, weil wohl schon öfter Leute ohne Allrad stecken geblieben sind. Das wollten wir nicht riskieren.

 

Weiter ging es am nächsten Tag entlang der Kauricoast. Ebenfalls an der Westküste gelegen, gibt es hier die ältesten, größten und dicksten Kauris überhaupt. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Wir setzten mit der Fähre und Gerda von Kohukohu nach Rawene über, um den Schlenker über die große Hauptstraße auszulassen. So kommen wir schneller zu Tane Mahuta, dem Lord des Waldes. Er ist 51,5m hoch und schätzungsweise 2000 Jahre alt. Mit einem Umfang von knapp 14m wirkt er sehr wuchtig. Wir bestaunten ihn eine Weile…wirklich einmalig. Wir fuhren weiter zum nächsten Parkplatz und machten von dort aus noch einen Spaziergang. Zuerst bezahlten wir aber noch den Kreuzworträtselmann, der auf unser Auto aufpassen wollte und finanzierten damit vermutlich auch die Desinfektionslösung, mit der wir unsere Schuhe absprühen mussten, damit die Kauris nicht eingehen von dem ganzen Dreck ;).

Dann ging es zu den vier Schwestern, einer Gruppe von vier Kauribäumen. Durch den schönen Wald mit vielen „unwichtigeren“ Kauribäumen liefen wir weiter zu Te Matua Ngahere, dem Vater des Waldes. Er ist nicht so groß wie Tane Mahuta, dafür aber dick. Er hat einen Umfang von 16,41m und ist damit der dickste noch lebende Kauri. Zum Schluß spazierten wir noch zum siebenthöchsten Kauri, dem 43,9m hohe Yakas. Wir sprühten wieder unsere Schuhe ab, damit wir keinen Kauridreck mit rausnehmen und fuhren zu unserem Zeltplatz für heute im Trounson Kauri Park. Wir waren recht zeitig da, was uns ermöglichte, uns mal ein wenig über Auckland und Tasmanien zu informieren, was unser erstes Ziel in Australien sein wird.

Nach dem Abendessen liefen wir im Dunkeln los auf dem angrenzenden Walkway. Dieser fuhrt durch Kauriwald und man soll eventuell Kiwis in freier Natur entdecken können. Wir hatten rote Plastik mitgenommen, die man vor die Lampen halten soll, weil die Kiwis natürlich bei normalem Taschenlampenlicht gleich flüchten. Wir desinfizierten mehrmals unsere Schuhe während unseres Spazierganges, weil wir nochmal raus und rein in den Wald kamen. Uns kamen auch einige Leute entgegen, die die gleiche Idee hatten und es gab auch mehrere geführte Gruppen, die einen Ranger mithatten, der einen roten Scheinwerfer dabei hatte. Als wir allein waren, hörten wir etwas rascheln im Gebüsch, wir konnten aber nichts sehen. Wir hörten, wie vermutlich ein Vogel im Laub immer weiter lief und pickte. Zufällig kam gerade eine geführte Gruppe und der Ranger hatte den Kiwi gleich direkt im Scheinwerferlicht. Wir konnten mit gucken und waren beeindruckt. Es ist extrem selten, dass man einen Kiwi in freier Wildbahn entdecken kann und wir haben einen gesehen :D. Er lief eine Weile umher, bevor er hinter einem Baum verschwand. Zufrieden liefen wir weiter und kamen bald aus dem Wald. Ich schaltete meine normale Stirnlampe ein und wir gingen weiter. Auf einer Lichtung stand etwas Rundes. Ich erkannte es nicht richtig und dann zu spät…es war ein großer Kiwi. Gestört durch mein normales Licht, lief er aber recht schnell in den Wald und verschwand so für uns. Wir hatten zwei Kiwis gesehen :D. Nun wieder vorsichtiger mit rotem Licht liefen wir die Runde weiter und kamen erneut in den Wald. Ich hatte bereits meine Schuhe desinfiziert, da marschierte etwa 3m vor mir ein Kiwi über den Weg :D. Wie toll ist das denn? Er blieb neben dem Weg im Busch und pickerte dort nach Nahrung. Es kam noch eine geführte Gruppe, der wir den Kiwi zeigten und so konnte ich auch ein (wenn auch schlechtes) Foto im Rotlicht des Scheinwerfers machen. Sehr glücklich und zufrieden kamen wir gegen Mitternacht am Zelt an und fielen müde in den Schlafsack.

 

Den nächsten Tag fuhren wir eigentlich nur weiter bis kurz vor Auckland. Wir hatten noch einiges im Internet zu erledigen und suchten Caches unterwegs, bevor wir in Pariaka auf den Campingplatz fuhren.

Waitomo – Cape Reinga…ab in den Norden!

Wieder im Trockenen ging unsere Fahrt wieder Richtung Norden. Und zwar diesmal in den ganz hohen Norden. Wir hatten das Cape Reinga als Ziel, welches als nördlichster Punkt von Neuseeland gilt. (Ist es aber nicht, es gibt da noch eine kleine Ecke, die 3km nördlicher ist ;)). Zuerst standen aber die Waitomo Höhlen auf dem Programm. Das sind Höhlen, in denen man neben schönen Stalaktiten und Stalagmiten als Highlight Glühwürmchen betrachten kann. Aber nicht solche Glühwürmchen wie bei uns: das sind tatsächlich Würmchen, die im Dunkeln leuchten. Damit locken sie die Insekten an, die in ihren klebrigen von der Decke hängenden Fäden hängen bleiben. Und die verspeisen sie dann. Wir wussten nicht so richtig, ob sich der Eintrittspreis (nicht billig, wie ihr Euch denken könnt) lohnt, aber wir wollten sie sehen. Also machten wir eine Tour mit, bei der man erst läuft und dann mit dem Boot unter den Glühwürmchen durchfährt. Und wir müssen sagen: beeindruckend! Da fährt man unter einem „Glühwürmchenhimmel“ durch, das ist der Wahnsinn. Man sieht richtig, wie sie die Decke modellieren, weil sie dicht an dicht leben. Der Spaß dauerte nur leider nicht allzu lange und man durfte keine Fotos machen. Aber wir hatten es nicht bereut, den Eintritt gezahlt zu haben. Weiter ging es direkt vom Parkplatz aus auf den Ruakuri Tunnel Walk. Man kommt zu einigen natürlichen Tunneln und kann einen anschauen, wo ein Fluss durchfließt. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Bei brütender Hitze liefen wir erst übers Feld, dann ging es durch kühleren Wald…sehr angenehm.Durch die Tunnel kann man sogar durchgehen, was viel Spaß machte. Unser Tageswerk für heute schlossen wir mit der Fahrt bis nördlich von Auckland ab.

Der nächste Tag war ganz dem Cachen gewidmet. Wir hatten im Vorfeld 66 Rätselcaches einer Serie gelöst und die wollten wir natürlich einsammeln. Wir starteten zeitig, damit wir alle und vielleicht noch ein paar mehr schaffen. Alle 600m-3km gab es eine Dose, die wir auch alle gut finden konnten. Wir hatten uns also nicht verrechnet. Da wir kurz nach dem Mittag damit fertig waren, beschlossen wir, die 100 vollzumachen. Heißt, wir suchten noch 34 weitere Caches. Da diese jetzt nicht mehr so dicht beieinander lagen, wurde das schon schwerer. Wir liefen noch einen Weg, an dem ca. 13 Tradis lagen. Leider fanden wir nicht alle und so mussten wir weiter suchen fahren. Letztenendes hatten wir 100 gefunden und haben „pünktlich“ aufgehört. Das heißt, wir suchten keinen einzigen mehr und es war auch schon gegen 19Uhr, als wir auf unserem heutigen Campingplatz ankamen.

Es gibt noch andere Höhlen, wo man Glühwürmchen sehen kann und die wollten wir heute anschauen. Wir liefen eine Runde, an der drei Höhlen liegen. Leider waren die Akkus unserer Lampen so runter, dass wir nur in die erste gingen. Aber da gab es wieder wunderbare Glühwürmchen. Und diesmal sogar gratis. Als nächstes fuhren wir zu einem Baumwipfelpfad. Hier haben sie einen Holzsteg in die Höhe gebaut, dass man die Bäume und Sträucher von oben betrachten kann. Außerdem gab es ein paar schöne Kauris zu sehen. Bevor wir direkt zum Kap fuhren, machten wir noch eine Pullerpause. Aber nicht an irgendeiner Toilette, sondern an der Hundertwassertoilette. Für eine Toilette ist sie sehr schön…eben bunt und mit vielen unkonventionellen Strukturen…wie bei Hundertwasser.

Nun ging es direkt hoch bis ans Kap. Wir wollten heute einfach nur durchfahren und morgen runterzu alles anschauen. Auf dem Campingplatz wurde es immer trüber und nieseliger. Wir fuhren trotzdem noch zum Kap und besuchten den Leuchtturm. Man musste schon recht nah rankommen, um ihn überhaupt zu sehen. Es war einfach zu neblig. Vielleicht ist ja morgen schöneres Wetter…

Whanganui

Unser letzter Great Walk für diesen Neuseelandaufenthalt war eigentlich gar kein Walk. Wir wollten diesen gern per Kanu zurücklegen. Das ist auch üblich, denn es ist ein Fluss ;). Die kommenden drei Tage mieteten wir uns also ein Kanu und die entsprechende Ausrüstung dazu. Wir wurden 8Uhr abgeholt und waren die einzigen. Zumindest bei diesem Verleiher, ansonsten waren natürlich noch mehr Leute unterwegs. Wir bekamen eine Karte, die nicht mehr zu erkennen war, weil sie nass war. Aber wir würden das schon meistern…meist ging der Fluss ja in eine Richtung ;). Wir paddelten also in Whakahoro los. So wie wir uns das gedacht hatten, mit treiben lassen ging, es allerdings nicht. Man musste schon ordentlich paddeln, dass man vorwärts kam. Am ersten Tag hatten wir immerhin gleich die längste Etappe mit 37,5km vor uns. So paddelten wir vor uns hin. Am ersten Campinplatz nach 2h legten wir mal an um einen Cache zu suchen. Der hat die höchste Geländeschwierigkeit…man kommt halt nur mit dem Boot ran. Hier holten uns schon einige Boote ein, die wir auch immer wieder sehen sollten. Wir kamen mit Steffen und Lutz ins Gespräch. Die beiden Deutschen machten die gleiche Tour mit den gleichen Übernachtungsplätzen, nur statt zelten übernachteten sie in den Hütten. Mit ihnen hatten wir viel Spaß. Sie sind übrigens auch Geocacher. Wir ließen uns mal zusammen ein wenig treiben…am Nachmittag hatte keiner mehr viel Lust, stressig zu paddeln ;). Der Fluß lies es auch zu… es kamen immermal kleine Stromschnellen, die wir aber elegant mit drüberpaddeln meisterten. Am Zeltplatz angekommen, stellten wir das Zelt auf und lernten dort Christina und Michael kennen, mit denen wir ebenfalls die nächsten zwei Tage immer wieder ins Gespräch kamen. Wir nutzten die Sonne, um im Fluß baden zu gehen. Die Sandfliegen waren wieder lästig und trotzdem aßen wir draußen unsere Nudeln.

Am nächsten Tag lagen 26,5km vor uns. Gleich wie am Vortag paddelten wir vor uns hin ohne spektakuläre Schwierigkeiten. Die Landschaft änderte sich auch nicht viel. Es war schön grün, mal kamen Felswände zum Vorschein, dann plätscherten kleine Wasserfälle von der Seite in den Whanganui. Und es war herrlich still. Nur ein paar Vögel zwitscherten hin und wieder. Wiederrum nach 2h Paddelzeit kamen wir zur Bridge to Nowhere (Brücke ins Nichts). Hier stiegen wir aus, da das das Highlight am heutigen Tag war. Auf eine halbstündigen Wanderung das Tal hinter konnte man sich die Beine vertreten und kam an der Brücke raus. Diese wurde gebaut, als Leute versucht haben, in dieser Abgeschiedenheit zu leben in der Annahme, dass bald eine Verbindungsstraße als Anschluss an die Zivilisation gebaut wird. Das blieb aber aus und so verließen die Leute nach und nach die Region und die Brücke blieb übrig. Wir hatten ein wenig Mühe, wieder ins Boot zu kommen, da es eingeparkt war durch die vielen anderen Kanus. Zwei Stunden später erreichten wir unseren heutigen Zeltplatz. Wir errichteten erneut unser Zelt und gingen schwimmen…so sauber waren wir wahrscheinlich noch nie ;). Heute hatten übrigens zwei Mädels es geschafft, ihr Boot zu schrotten. Wie genau das von statten ging, wissen wir aber nicht. Ob nun das Jetboat Schuld war, oder sie nur danach transportiert hat, bleibt ihr Geheimnis. Den Abend verbrachten wir mit Essen und mit nettem Erfahrungsaustausch mit Steffen und Lutz. Es war schon Dunkel, als wir ins Zelt gingen.

Der letzte Tag unserer Paddeltour hatte es in sich. Wir hatten noch 4 Stunden paddeln vor uns mit 3er Stromschnellen. Und keiner wollte der erste sein. Schließlich waren wir vorn, weil alle irgendwo anlandeten, weil sie irgendwas rausholen oder auf Toilette mussten ;). Wir machten die erste Stromschnell von Weitem aus und hielten vorher noch einmal an um die Lage zu peilen. Sah gar nicht so schwierig aus, war es auch nicht. Wir schipperten gewohnt durch, es spritze ein wenig mehr und dann wars das schon. Nach ein wenig Zeit kam die zweite Stromschnelle. Christina und Michael ließen uns den Vortritt. Diese sah schon etwas spritziger aus. Bei Niedrigwasser (was wir jetzt haben) hat sie stehende Wellen. Wir suchten uns kurz die ideale Linie raus und dann rein ins Vergnügen. Es schwappte vorn rein. Es war beeindruckend. Mein Paddeln setzte sogleich aus, was der Fehler war. Ich war so überwältigt von den Wassermassen, dass ich mir das von Nahem „ansehen“ musste. Wir kippten. Eigentlich recht angenehm bei den Temperaturen, mussten wir nun unsere Paddel und vor allem das Boot festhalten. Und wir sahen auch noch, dass die anderen beiden nicht gekippt waren. Super. Irgendwie strengte sich keiner außer uns an, aber wir kippten… Naja. Kanufahren in Neuseeland ist eben doch was anderes als Raften in Sibirien ;). Wir schwammen mit dem Boot zur Seite. Die Tonnen waren ja zum Glück festgebunden. Das einzige was fehlte, war unser Schöpfer. Christina und Michael halfen uns, das Boot umzudrehen und so das Wasser rauszuschütten. Wir hatten schon alles wieder trocken gelegt, als Steffen und Lutz es uns gleich taten. So standen wir zu sechst da und leerten auch ihr Kanu aus. Unseren Schöpfer fanden wir bald wieder und so ging es mit nassen Klamotten weiter. Jetzt wurden die Schwierigkeiten eher der Natur, dass es zu wenig Wasser gab und wir suchen mussten, wo die tiefste Stelle ist, um nicht aufzusetzen. Wir kamen aber überall gut durch und erreichten gegen 13Uhr Pipiriki, wo auch schon unser Abholservice auf uns wartete. Wir verabschiedeten uns noch von den anderen, tauschen Emailadressen aus und ab ging es wieder nach Owhango, wo Gerda auf uns wartete.

Fahrt Mt. Egmont – Owhango

Heute fuhren wir in die gleiche Richtung wie am Tag zuvor, nur das wir in Stratford nach Osten abbogen. Auf dem Weg zu unserer Paddeltour folgten wir dem Forgotten World Highway von Stratford nach Taumarunui. Da wir aber zeitig dran waren (weil ich nochmal wegen meiner gehackten Kreditkarte telefonieren musste und das mit einer Zeitverschiebung von 12h nur früh vor 8Uhr funktioniert), frühstückten wir erstmal auf einem Aussichtspunkt, wo man den Mt. Egmont mit seinem Wolkenbauchgurt noch einmal von Weitem sah. Das nächste Mal hielten wir am Hobbit Hole Tunnel und einen ausführlicheren Stop machten wir in Whangamomona. Weil der Ort einfach bei einer Gemeindezusammenlegung übergangen wurde, erklärten die Einwohner Whangamomona zur Republik. Davon merkt man aber nicht viel, aber es gibt einige schöne alte Gebäude. Weiter ging es durch tolle grüne Hügellandschaften. Zwischendrin ist der Highway auch mal unasphaltiert…und das auf 16km. Wir erreichten am Nachmittag Taumarunui. Hier kauften wir noch einmal ein, denn die nächsten drei Tage wollten wir auf dem Fluss Whanganui unterwegs sein. In Owhango ist unser Kanuverleih, bei dem wir auch auf der Wiese vor dem Motel gratis übernachten durften.